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Allgemeine Infos zum Gleitschirmfliegen

Das Gleitschirmfliegen eröffnet Dir die Möglichkeit die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Diese Luftsportart begann im Jahre 1965 und hat sich dann seit den 1970er Jahren auch im europäischen Raum verbreitet. Zur damaligen Zeit steckte der Gleitschirmsport noch in den Kinderschuhen und das fliegen beschränkte sich auf schnelle "Abgleiter" von steilen Bergen. Das Gleitverhältnis (es beschreibt das Verhältnis von Höhe zu zurückgelegter Strecke) betrug damals 3:1. Mit etwas Entwicklung, Forschung und Verbreitung dieser Sportart, sind die Gleitschirme von damals mit den aktuellen Gleitschirmen nicht mehr zu vergleichen. Heute kann man bei einer Gleitzahl von 1:8 dann wirklich von Gleitflug reden, denn man kommt bei einem Höhenverlust von 100 Metern immerhin (je nach Schirm) zwischen 800 und 950 Metern weit.

Gleitschirmfliegen gehört mittlerweile nicht mehr zu den Risikosportarten. Ein Gleitschirm durchläuft bis zu seiner Serienherstellung viele Tests und Vergleichsflüge bei welchen er einer bestimmten Klasse zugeordnet wird. Anfänger und Tandemschirme sind die sichersten und gutmütigsten Schirme auf dem Markt und bieten sehr hohe Sicherheitsreserven. Wie bei fast allen Outdoor Sportarten hat das Wetter einen großen Einfluss auf das Fliegen. Bei Regen oder schlechten Sichtverhältnissen besteht daher akutes Flugverbot!

Eine sehr gute Zusammenfassung über den Gleitschirmsport findest Du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Gleitschirmfliegen 

Nach dem Start vom Wallberg. Gleitschirmfliegen mit direktem Blick auf den Tegernsee.