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Höhlentouren

Was ist unter der Erde, auf der wir uns bewegen?

Auch in Höhlen sind wir unterwegs. Hierbei arbeiten wir aus sicherheitstechnischen Gründen immer zu zweit. Die pädagogischen Mitarbeiter haben spezielle Fortbildungen, die im Bereich Höhle sehr wichtig sind. Die komplette Sicherheitsausrüstung wird gestellt, wobei ein Höhlenanzug Vor-Ort gegen eine Gebühr geliehen werden kann.

Zum Programm der Höhlentouren gehören auch immer Interaktionsübungen, Vertrauensübungen sowie Namensspiele, damit wir die für uns neue Gruppe zuvor auch kennen und richtig einschätzen lernen. Neben gegenseitigem Vertrauen und Hilfeleistung wird auch viel Wert auf die Natur und Ökologie gelegt.

Der Umgang mit dem Thema Angst und den Tieren, die eine Höhle bewohnen, wird schon im Voraus besprochen. Da die Höhle ein sehr sensibles Ökosystem darstellt, können maximal 8 bis 12 Teilnehmer pro Tour teilnehmen.

Ebenfalls möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die ökologischen Aspekte für unsere Arbeit sehr wichtig sind; wird das System Höhle gestört (z.B. durch Essensreste oder Müll), dauert es deutlich länger bis sich ein Gleichgewicht einstellt als in der übrigen Natur. Je nach Höhle können unterschiedliche Aufgaben bewältigt werden, wobei jede Höhle einzigartig ist und somit auch unterschiedliche Anforderungen und Programmabläufe für die Teilnehmer bietet.