Schlagzeilen
Hochseilgarten

Unter Hochseilgarten versteht man die Verspannung von Seilen in unterschiedlichen Höhen, die von den Teilnehmern begangen oder überklettert werden können. Selbstverständlich geschieht dies alles unter ständiger Aufsicht und nur gesichert!

Ein Hochseilgarten kann entweder direkt in den Bäumen oder auf Holzmasten errichtet sein. Jede Bauart hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Alle im Hochseilagrten verwendeten Materialien unterliegen ständiger Kontrolle auf mögliche Beschädigungen und haben eine CE-Norm. Sie sind speziell für den Kletter- und Industriekletterbetrieb entwickelt worden.

In allen Anlagen, mit welchen wir zusammenarbeiten, besteht Helmpflicht. Alle Sicherheitsmaterialien, wie zum Beispiel Helm, Gurt und die benötigten Karabiner und Seile werden von Erleben beziehungsweise dem Hochseilgarten bereitgestellt. Hierfür wird keine extra Gebühr erhoben.

Vor dem Besuch des Hochseilgartens müssen alle Teilnehmer einen Selbstauskunftsbogen ausfüllen, um eventuelle Vorerkrankungen zu erfahren. Das Einüben des Sicherheitsablaufes findet in einem Probeparcour in Bodennähe statt.
Generell gilt das Prinzip der Freiwilligkeit und kein Teilnehmer der nicht weiter machen möchte, wird dazu gezwungen! Das bedeutet, dass man überall und zu jeder Zeit aufhören kann, wenn man dies wünscht.

Da das Wetter vom Menschen nicht beeinflusst werden kann, müssen wir Sie darauf hinweisen, dass die Durchführung eines Hochseilgartenangebotes nicht bei Gewitter (mit Blitz und Donner) sowie starkem Schneetreiben und Vereisung durchgeführt werden kann. Bei allen anderen Wetterphänomenen, wie zum Beispiel Regen, gilt: Es gibt nicht das falsche Wetter, nur die falsche Kleidung!
Die Termine können das ganze Jahr über stattfinden und so ist es auch nicht verwunderlich, dass bereits im Januar die ersten Teilnehmer den Hochseilgarten begehen und die letzten Termine im Jahr auch zwischen Weihnachten und Neujahr liegen können.
 

Sicherheit:

Das wichtigste im Hochseilgarten und allen weiteren Angeboten ist die SICHERHEIT und die wird bei uns ganz groß geschrieben. Um Unfälle zu vermeiden, arbeiten wir im Hochseilgarten niemals alleine, denn vier Augen sehen mehr als zwei. Bei größeren Gruppen wird die Anzahl der Mitarbeiter auch erhöht, um unseren hohen Sicherheitsstandart gerecht zu werden und Unfälle zu vermeiden.

Die Anweisungen der Trainer und Betreuer müssen befolgt werden. Sollten einzelne Teilnehmer die Regeln und Anweisungen missachten, so behalten wir uns das Recht vor, einzelne Teilnehmer (oder in Ausnahmefällen auch die gesamte Gruppe) von der weiteren Teilnahme an einzelnen Übungen auszuschließen. Dies ist nur dann der Fall, wenn zum wiederholten Mal die Anweisungen missachtet wurden!

Die Erfahrung gibt uns Recht: das von uns angewandte Sicherheitskonzept ist das Richtige, denn seit der Firmengründung ist bei keinen von Erleben durchgeführten Angeboten jemals ein Unfall geschehen.
Um auch weiterhin auf diesem hohen Sicherheitsstandart arbeiten zu können und unserem guten Ruf gerecht zu werden, besuchen auch wir in regelmäßigen Abständen Fortbildungen und Veranstaltungen im Bereich Erste Hilfe, Sicherheitsforschung und Unfallprävention.

Wir arbeiten nach den Normen und Regelungen der ERCA (European Ropes Course Association). Diese Europäische Vereinigung legt Standards für alle Arten von stationären und mobilen Seilaufbauten fest.

Teamübungen: 

Team bedeutet bei uns nicht: Toll, ein anderer macht's!

Die Teamübungen im Hochseilgarten sind in unterschiedlichen Höhen angelegt, so kann zum Beispiel bei einer Übung in 7 Meter Höhe der Teamgedanke und die Verantwortung, welche die Gruppe für den Einzelnen Teilnehmer übernimmt, gefördert werden.

Andere Übungen sind so angelegt, dass man zusammen arbeiten muss, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Wenn sich die Teilnehmer gegenseitig nicht helfen, wird auch der sportlichste "Alleingänger" die Übung nicht erfolgreich meistern können.

Auch die Themen Verantwortung und Vertrauen werden im Hochseilgarten gefördert und thematisiert. Das Vertrauen in die anderen Gruppenmitglieder ist bei den niedrigen Übungen fast immer gegeben, geht es dann aber mal 10 Meter über der Erde darum, dem anderen "blind" zu vertrauen, sieht die ganze Sache schon anders aus. Vertrauen kann man trainieren und sollte im Laufe des Trainings erworben werden. Die Teilnehmer sollten lernen mit dieser Verantwortung für andere Gruppenmitglieder respektvoll umgehen.

Der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Übungen lässt sich individuell verändern und auf Ihre Gruppe perfekt anpassen. Eine vorherige Absprache und Zielerfassung werden wir daher gemeinsam mit Ihnen erarbeiten.
 

Parcour: 

Der Parcour ist von Hochseilgarten zu Hochseilagrten verschieden und nicht immer bietet eine große Anlage auch gleich viel mehr Spass. Da wir mit unterschiedlichen Hochseilgärten zusammenarbeiten, können wir Sie hier, schon vor der Auswahl des Hochseilgartens, kompetent über die Vor- und Nachteile der einzelnen Anlagen beraten.

Die Parcourübungen sind unterschiedlich anstrengend und zeitintensiv. Auch wenn es anfangs nicht so aussieht, sind 3 Stunden wie im Flug verstrichen und man hat noch immer nicht alles gemacht und gesehen.

Alle Teilnehmer sollen so selbständig wie möglich die Übungen absolvieren. Die Trainer und Betreuer geben Unterstützung und Hilfe, wenn diese gefordert wird und achten während der gesamten Dauer des Angebotes auf die Sicherheit der Teilnehmer.

Um den Parcour beginnen zu können, ist ein Probeparcour in Bodennähe zu absolvieren, um die nötigen Sicherheitsabläufe kennen zu lernen. Nach dem Üben können dann die ersten Schritte in luftiger Höhe unternommen werden und schrittweise eine Steigerung der Höhe erreicht werden. Manche Übungen sind nur 3 Meter über dem Boden und können sich dann bis zu einer Höhe von 15 bis 16 Meter nähern. Die unwahrscheinliche Vielfalt der einzelnen Anlagen machen das Angebot für Jung und Alt zugänglich und versprechen Grenzerfahrungen und Adrenalin pur!